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Satan und Ischariot III

Satan und Ischariot III
Wieder im Westen
Im Todesthale
Ein Brudermord
Im Pueblo
Am weißen Felsen
Gerettete Millionen
Schluss
 
 

Im Todesthale 

»Hat mein Bruder meine Frage verstanden?« fuhr ich fort.
 
»Old -   Shatterhand!« stammelte er.
 
»Ja, ich bin es. Und kennst du den Krieger, welcher dort auf dem Pferde sitzt?«
 
»Winnetou, auf dem Pferde des Häuptlings!«
 
»Allerdings! Also sage, was suchen deine Brüder da draußen?«
 
»Sie -   suchen -   -   euch!« antwortete er, noch immer ganz außer sich.
 
»Uns? So eile schnell hin, und sage ihnen, daß wir uns hier befinden!«
 
Er machte keine Miene, der Weisung Folge zu leisten, sondern starrte mich noch immer wie eine Geistererscheinung an. Da richtete ich die Mündung des Gewehres auf ihn und drohte:
 
»Eile, sage ich dir, sonst bekommst du augenblicklich eine Kugel.«
 
»Uff!« rief er erschrocken, wendete sich und rannte davon, so schnell ihn seine Beine fortzutragen vermochten. Nun hatten wir freie Hand. Winnetou kam hingeritten, und wir wählten uns von den Pferden, welche alle gesattelt waren, die zwei besten aus.
 
Der Indianer lief wie ein Schnellläufer und stieß dabei ein Geheul aus, das weithin zu hören war. Seine Kameraden wurden aufmerksam; sie sahen, daß er auf uns deutete, und rannten auf ihn zu. Dadurch wurde Raum für uns frei. Wir stiegen auf und galoppierten in südlicher Richtung davon, wo sich jetzt kein Indianer mehr in Schußweite befand. Später bogen wir dann wieder westlich ein. -   -   -  
 
 
 
 
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