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Satan und Ischariot III

Satan und Ischariot III
Wieder im Westen
Im Todesthale
Ein Brudermord
Im Pueblo
Am weißen Felsen
Gerettete Millionen
Schluss
 
 

Wieder im Westen 

»Nun, was hat Mr. Murphy gesagt?« fragte ich ihn, indem ich zu ihm an das Fenster trat.
 
»Nothing.«
 
»Wieder nichts? Unbegreiflich! Habt Ihr meinen Auftrag denn wirklich ausgerichtet?«
 
Da drehte er sich rasch zu mir herum und fuhr mich an:
 
»Schwatzt nicht so in den Tag hinein, Sir! Ich habe mehr zu thun, als Euch Eure überflüssige Neugierde wie eine alte Katze zu streicheln. Mr. Murphy hat Eure Karte zweimal angesehen und nichts dazu gesagt; das will heißen, daß Ihr wie jeder andere zu warten habt, bis die Reihe an Euch kommt. Setzt Euch also nieder, und laßt mich in Ruhe!«
 
Was war denn das! Nicht etwa, daß mich die Grobheit des Menschen genierte, 0 gar nicht; ich setzte mich ruhig nieder, um zu warten. Aber, daß der Advokat mich warten ließ, obgleich er meine Karte zweimal gelesen hatte! Mein Name ist kein oft vorkommender, zumal drüben in den Vereinigten Staaten, und mit welcher hochwichtigen Angelegenheit er in Beziehung stand, das mußte dem Advokaten doch sofort einfallen, sobald sein Auge auf die Karte fiel. Nun, die Erklärung mußte ja kommen!
 
So war ich der letzte von fast zwanzig Klienten. Es verging eine Stunde und noch eine; auch die dritte war schon über die Hälfte verflossen, als endlich die Reihe an mich kam, bei dem Anwalt einzutreten. Er war ein noch junger Mann von nicht viel über dreißig Jahren mit einem feinen, geistreichen Gesichte und scharfen Augen, die er fragend auf mich richtete.
 
»Mr. Murphy?« erkundigte ich mich, indem ich mich leicht vorbeugte.
 
 
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