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Wieder im Westen
Mein Zweck war, mich nach Small Hunter zu erkundigen, welcher bei Euch gewohnt hat.«
»Nach diesem? Seid Ihr etwa auch ein Geheimpolizist?«
Bei dieser Frage verfinsterte sich ihr Gesicht.
»Nein, Madame; ich bin ein Privatmann, habe aber ein so großes und begründetes Interesse an Hunter, daß ich Euch zu großer Dankbarkeit verbunden sein würde, wenn Ihr die Güte haben wolltet, mir Auskunft über Ihn zu geben.«
Da lächelte sie:
»Ich sollte eigentlich nicht, weil Ihr nicht offen zu mir gekommen seid. Da Ihr aber Reue zeigt, will ich trotzdem Euern Wunsch erfüllen. Kennt Ihr Hunter?«
»Besser, als mir lieb ist.«
»Besser - - ? als Euch lieb ist - - ? So ist's wohl wahr, was der Polizist sagte?«
»Was hat er gesagt?«
»Daß Hunter ein Betrüger, ja sogar ein Mörder sei?«
»Das ist wahr.«
»Hilf, Himmel! Einen so gefährlichen Menschen, einen solchen Bösewicht habe ich bei mir wohnen gehabt! Hätte ich das gewußt, ich hätte keine Minute ruhen können, bis er wieder fort gewesen wäre. Es ist schrecklich; es ist geradezu entsetzlich!«
»Der Polizist hat Euch also gesagt, um was es sich handelt?«
»Ja. Hunter heißt eigentlich Melton, hat den echten Hunter ermordet und sich dann hier für diesen ausgegeben, um zu dem Vermögen desselben zu kommen. Ist das wahr?«
»So ungefähr. Ich weiß nicht, ob der Detektive recht gehandelt hat, indem er Euch diese Mitteilungen
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