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Satan und Ischariot III

Satan und Ischariot III
Wieder im Westen
Im Todesthale
Ein Brudermord
Im Pueblo
Am weißen Felsen
Gerettete Millionen
Schluss
 
 

Wieder im Westen 

ich mich nicht irre, hießen Sie wie einer von den zwölf Monaten?«
 
»März,« sagte ich.
 
»Ja, März, März war es. Also, Sennor März, können Sie sich besinnen, wie wir damals auseinandergegangen sind?«
 
»Nicht eben sehr freundlich.«
 
»Nein, gar nicht. Wissen Sie, welche Drohung Sie sogar aussprachen?«
 
»Ja, das weiß ich noch.«
 
»Hätten Sie den Mut, es mir heute zu sagen?«
 
»Warum nicht? Ich wollte Sie peitschen lassen, falls Sie sich noch einmal von mir erblicken ließen.«
 
»Schrecklich! Hören Sie nur, wie das klingt! Eine Dame, noch dazu eine junge, hübsche, prügeln lassen! Hoffentlich war es nur eine Drohung von Ihnen!«
 
»Sie waren vom Gegenteil überzeugt, denn Sie haben sich dann nicht wieder sehen lassen.«
 
»Also hätten Sie die Drohung wirklich zur Wahrheit gemacht?«
 
»Ganz gewiß! Ich gebe Ihnen mein Wort, daß es mir voller Ernst war.«
 
»Entsetzlich! Sie sind kein Sennor, kein Mensch, sondern ein Tyrann!«
 
»Nein. Ich besitze im Gegenteil ein sehr weiches Herz, tausche aber nicht gern Wachs für Eisen ein. Beides hat Berechtigung, aber jedes nur zu seiner Zeit. Wenn es sich nicht nur um die Freiheit so vieler Menschen handelt wie damals, sondern um Blutvergießen, um Leben und Tod, pflege ich keiner Laune zu folgen, selbst wenn es die Laune einer jungen und hübschen' Dame wäre.«
 
»Warum legen Sie den Ton so auf dieses Wörtchen hübsch? Fanden Sie mich damals häßlich?«
 
 
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