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Satan und Ischariot III

Satan und Ischariot III
Wieder im Westen
Im Todesthale
Ein Brudermord
Im Pueblo
Am weißen Felsen
Gerettete Millionen
Schluss
 
 

Wieder im Westen 

mich zu seiner Frau begehren, war für ihn ganz dasselbe. Sagen Sie, kann er da nach Indien? Kann er die Bedingungen erfüllen, auf welche er eingegangen ist?«
 
»Warum denn nicht? Wer oder was soll ihn denn hindern, auf die an ihn gestellte Bedingung einzugehen?«
 
»Ich natürlich, ich.«
 
»Wieso? Wenn Sie beide so sehr aneinander hängen, kann er Sie doch mit nach Indien nehmen.«
 
»Ha, ha,« lachte sie. »Es kann mir nicht einfallen, eines Mannes wegen, und wenn ich ihn auch über die Maßen lieben Sollte, in ein wildfremdes Land zu gehen, Ich habe schon einmal die Heimat verlassen, nämlich damals, als ich nach Amerika ging; Sie selbst wissen, wie es mir da ergangen ist. Nun ich eine zweite Heimat hier gefunden habe, fällt es mir gar nicht ein, sie wieder zu opfern.«
 
»Aber von ihm verlangen Sie das Opfer, hier zu bleiben!«
 
»Es ist kein Opfer, denn er müßte in Indien ledig bleiben, hier aber kann ich seine Frau werden.«
 
»Würde man es denn in Indien erfahren, daß er verheiratet ist, und dies hierher melden?«
 
»Höchst wahrscheinlich. Wenigstens behauptete er dies.«
 
»Und hier? Meinen Sie, daß die Entdeckung hier nicht nur viel wahrscheinlicher, sondern beinahe ganz sicher ist?«
 
»Da irren Sie. Wir werden uns heimlich verbinden und dann verborgen wohnen. Mein Schloß liegt so versteckt, daß es noch nie von dem Fuße eines Weißen betreten worden ist, mich und meinen Vater natürlich ausgenommen.«
 
»Und der befindet sich dort?«
 
 
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