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Satan und Ischariot III

Satan und Ischariot III
Wieder im Westen
Im Todesthale
Ein Brudermord
Im Pueblo
Am weißen Felsen
Gerettete Millionen
Schluss
 
 

Wieder im Westen 

»Ja.«
 
»Da muß ihm die Einsamkeit ja schrecklich vorkommen!«
 
»Gar nicht. Ich habe Ihnen schon gesagt, daß damals eine ganze Anzahl von Indianern mit ihren Frauen und Kindern zu uns gezogen ist. Die wohnen noch dort und bilden eine kleine Kolonie, in welcher es trotz der großen Abgeschiedenheit keine Langeweile giebt.«
 
»Aber zum Leben gehört sehr vieles, was Sie dort nicht erhalten können.«
 
»Wir beziehen vieles durch die benachbarten Mogollon-   und Zuni-  Indianer.«
 
»Haben sie die so nahe?«
 
Die Frage war von größter Wichtigkeit für mich, und ich wartete mit großer Spannung auf die Antwort, ließ mir das aber natürlich nicht merken. Das Weib war von Jonathan Melton getäuscht worden, doch fiel es mir gar nicht ein, ihr das zu sagen. Ich betrachtete sie trotz oder auch wegen ihrer Schönheit als den Regenwurm an meiner Angel, mit welcher ich die Meltons fangen wollte.
 
»Ja,« antwortete sie. »Mein Schloß liegt zwischen den Gebieten dieser Indianer, am kleinen Kolorado und zwar am ersten linken Nebenflüßchen desselben.«
 
»Dann muß die Lage Ihres Schlosses eine hochromantische sein, denn wenn ich mich nicht irre, so entspringt das Nebenflüßchen auf dem nördlichen Abhange der Sierra Blanca?«
 
»Allerdings.«
 
»Auf deren Südseite es Apatschen und Pimo-  Indianer giebt?«
 
»Ja. Wir sind damals durch das Gebiet derselben gezogen.«
 
 
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